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Atommüll in Tschechien: Beunruhigende Entwicklung bei Standortsuche

Durchsetzbarkeit steht auf Kosten der Sicherheit im Vordergrund

Mehr als 300 Gemeinden haben die vom Anti Atom Komitee initiierte Resolution schon in den letzten Jahren im Gemeinderat beschlossen, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, alles gegen ein grenznahes Atommülllager in Tschechien zu unternehmen.

Wegen des Widerstandes in den tschechischen Gemeinden zeichnet sich nun eine beunruhigende Entwicklung bei der Standortsuche ab. "Es steht nun die Durchsetzbarkeit eines Standortes möglicherweise im Vordergrund, auf Kosten der ohnehin zweifelhaften Sicherheit",so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. "Zur Stärkung der neuen Bundesregierung haben wir mit Unterstützung der oö. und nö. Landesregierungen eine neue Gemeinderesolution gestartet, mit der neuerlichen Forderung an die Bundesregierung, alles zu unternehmen, um ein grenznahes Atommülllager zu verhindern. Gleichzeitig haben wir auch eine Unterschriftenaktion begonnen, mit der alle ein klares NEIN dagegen deponieren können."

"Zahlreiche Anfragen seitens der Gemeinden belegen die Wichtigkeit des Themas und über 800 Unterschriften in nur zwei Tagen machen den Widerstand in der Bevölkerung mehr als deutlich", so Manfred Doppler weiter und ergänzt: "Unterschreiben kann man auf jedem Gemeindeamt in OÖ und NÖ, oder die Unterschriftenliste aus dem Internet ausdrucken und an das Anti Atom Komitee schicken!" ( Anti Atom Komitee, Promenade 11, 4240 Freistadt)



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