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DAC-Erdgas im Barrique ausgebaut?

Eine Ansichtssache von Dr. Fritz Binder-Krieglstein - Die oekostrom AG verkauft Erdgas, kein Witz.

© oekostrom AG
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Wir leben, wie ich es empfinde, in einer Behauptungsgesellschaft - mit folgendem hochbrisanten Problem: Wenn alle lügen, hat die Wahrheit kaum mehr Chance auf Gehör.

Die oekostrom AG fabuliert über ‘Windgas’. Verkauft wird jedoch sortenreines Erdgas, auch wenn es unter den besten Rieden des Weinviertels geerntet und von den heimischen Firmen OMV oder RAG handgekeltert worden ist.
 
Wann und wo immer fossil-atomar verwendet wird, wird erneuerbar ver- bzw. behindert.
 
Und zu dem von der oekostrom AG behaupteten Ökostromüberschuss, mit dem ‘Windgas’ – künftig irgendwann einmal (wann, weiß die oekostrom AG selber nicht) - produziert werden soll: Er existiert nicht. Denn wenn 'zu viel' Ökostrom generiert wird, könnte man fossil-atomare Kraftwerke entsprechend drosseln, passiert aber nicht, nicht einmal teilweise. Will die oekostrom AG etwa mit Dreckstromüberschuss die wundersame Wandlung in Windgas beforschen? Gutes Gelingen!

Und dann das: Auf der oekostrom-Homepage wird sogar das ‘Windgas’ für die Gasauto-Mobilität angepriesen. (Quelle heute, 28.11.2016/07:55 und
oekostrom.at/gas/gas-mit-zukunft im unteren Drittel).

Somit wird auch die Elektromobilität gebremst, und zwar wissentlich, weil die dafür  Verantwortlichen ja hochintelligente Menschen sind, denen derartige Interdependenzen sicher bewusst waren und sind. 
 
Ich rufe daher die oekostrom-AG-Verantwortlichen auf, den sachlichen Unsinn zu beenden, und falls nicht, die oekostrom-(Groß)Kunden dazu auf,  den Stromanbieter zu wechseln - zu einem anderen Anbieter gebietstypischen Qualitätsstroms, und zwar zu einem wahren, nicht bloß behaupteten Puristen.    

DAC = Districtus Austriae Controllatus    

Fritz Binder-Krieglstein, www.renewable.at
ehemaliger Marketing- und Verkaufsleiter der oekostrom AG



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