Bild: © oekonews - W.Pucher / Sackgasse oder Schlüssel zur Energiewende?

Bild: © oekonews - W.Pucher / Sackgasse oder Schlüssel zur Energiewende?

Bild: © oekonews/ Lukas Kranzl moderierte die Energiegespräche zum Thema Fernwärme

Bild: © oekonews/ Lukas Kranzl moderierte die Energiegespräche zum Thema Fernwärme

Bild: © oekonews - W.Pucher / Hat Fernwärme noch eine Zukunft?

Bild: © oekonews - W.Pucher / Hat Fernwärme noch eine Zukunft?

Bild: © oekonews W.Pucher / Michael Hartner vom EEG der TU Wien zeigte die Perspektiven auf

Bild: © oekonews W.Pucher / Michael Hartner vom EEG der TU Wien zeigte die Perspektiven auf

Bild: © oekonews - W.Pucher / Innovative Wege der Wärmeversorgung sind möglich

Bild: © oekonews - W.Pucher / Innovative Wege der Wärmeversorgung sind möglich

Bild: © oekonews - W.Pucher / Werner Prutsch vom Umweltamt der Stadt Graz

Bild: © oekonews - W.Pucher / Werner Prutsch vom Umweltamt der Stadt Graz

Bild: © oekonews W.Pucher/  Arno Rapottnig zeigte innovative Modelle auf

Bild: © oekonews W.Pucher/ Arno Rapottnig zeigte innovative Modelle auf

Energiegespräche: Fernwärme als Schlüssel zur Wärmewende oder ein Auslaufmodell

4.3.2016
Am Dienstag, den 01. März 2016 stand im Technischen Museum die notwendige Wärmewende im Mittelpunkt der Energiegespräche

Es ist notwendig, die in Paris vereinbarten Klimaziele umzusetzen, auch in Österreich. Dazu sind massive Reduktionen der CO2 Emissionen in den unterschiedlichsten Bereichen absolut notwendig, so auch bei der Wärmebereitstellung Österreichs. Es muss gehandelt werden, das zeigen die derzeitigen Zahlen vehement auf: Fossile Energieträger stellen nach wie vor mehr als 60% des Primärenergiebedarfs im Wärmesektor bereit.

Der Ausbau erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung ist nur ein Teil davon, gleichzeitig sind vehemente Effizienzsteigerungen im Gebäudebestand zum Erreichen der gesteckten Klimaziele eine Notwendigkeit. Wärmenetze können dazu einen Beitrag leisten, soviel scheint fix. Sie ermöglichen eine effiziente Integration von emissionsarmen Wärmequellen wie etwa industrielle Abwärme oder Müllverbrennung, gleichzeitig ist es möglich, mit gezieltem Fahrplanmanagement Synergien zwischen Strom- und Wärmebereitstellung zu nutzen und damit die Integration von Erneuerbaren im gesamten Energiesystem zu erleichtern. Wärmenetzbetreiber haben jedoch umgekehrt große Herausforderungen zu meistern, insbesondere aufgrund erhöhter Wärmegestehungskosten durch die geringen Einsatzzeiten und Erlöse der KWKs und aufgrund des sinkenden spezifischen Energiebedarfs der Kunden begründet durch Gebäudesanierungen und effizienten Neubau sowie Klimaerwärmung.

Im Rahmen dieser Energiegespräche wurde aufgezeigt, wie Wärmenetze einen Beitrag zu einer Wärmewende in Österreich leisten können bzw. sollen und welche konkreten Schritte von Wärmenetzbetreibern aktuell in Richtung Emissionsreduktion gesetzt werden.

Die Vortragenden zeigten unterschiedlichste Aspekte des Themas auf:
Michael Hartner, EEG TU Wien sprach über „Perspektiven für effiziente Fernwärme und KWK in Österreich“. Arno Rapottnig von der Wien Energie GmbH stellte „Innovative Wege der Wärmeversorgung in Wien“ vor. Werner Prutsch vom Umweltamt der Stadt Graz brachte „Die Zukunft der Fernwärme in Graz“ in den Mittelpunkt. Graz setzt bereits Solarthermische Systeme für sein Fernwärmenetz ein. Moderiert wurde die spannende Veranstaltung von Lukas Kranzl vom EEG der TU Wien.

Eines scheint nach der Diskussion fix: Die Wärmewende ist notwendig - Fernwärme kann dazu einen Beitrag leisten, innovative Modelle sind notwendig.

Artikel teilen: GastautorIn: W.J. Pucher für oekonews.
Artikel Online geschalten von: / holler /

Artikel senden Artikel drucken