Bild: © strecosa - pixabay.com/ Pfefferminz

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Bio-Ernte vom Fensterbrett

19.2.2016
"die umweltberatung" empfiehlt biologisches Saatgut für eine gute Ernte

Wien (OTS) - Die warmen Tage machen schon Lust auf Wühlen in der Erde und Arbeit im Freien. Jetzt ist es Zeit, die Bepflanzung von Fensterbrett und Balkon zu planen und Samen zu kaufen. Am besten Bio! Biologisches Saatgut ist frei von Pestiziden und wird ohne Einsatz von Gentechnik produziert. Schon Ende Februar kann das Vorziehen beginnen.

Blumenkisterl am Fenster und Töpfe auf Balkon und Terrasse bringen lebendiges Grün in die Stadt. Sogar eigenes Obst und Gemüse kann auf kleinstem Raum geerntet werden. „Frischen Salat pflücken, duftende Kräuter ernten und Schmetterlingen beim Futterholen zuschauen – all das ist am Fensterbrett möglich. Wer vom Samen bis zur Ernte biologisch wirtschaftet, tut Gesundheit und Umwelt Gutes“, sagt Mag.a Sophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von "die umweltberatung". Bio-Produkte erkennt man an der Biokontrollnummer, diese muss immer auf der Verpackung abgedruckt sein, z.B. AT-BIO-xxx oder DE-BIO-xxx. Zusätzlich befindet sich meist ein Biokontrollzeichen oder die Aufschrift „aus kontrolliert biologischem / ökologischem Anbau“ auf dem Produkt.

Wind und Sonne machen Kisterl und Tröge zu Extremstandorten, die nicht für alle Pflanzen geeignet sind. Welche Blumen, Gemüse und Kräuter auch dort gut gedeihen und zudem Schmetterlinge anlocken, zeigt "die umweltberatung" im Infoblatt „Blumenkisterl“ und im Poster „Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett”.
Saatgut und Pflanzen aus der Region mit Startvorteil

Biologisches Saatgut und Bio-Jungpflanzen aus der Region sind die beste Wahl im Hinblick auf Ökologie und gute Ernte. Die Pflanzen aus der Region sind gut an die klimatischen Bedingungen angepasst. Bei der biologischen Produktion kommen keine Pestizide und Kunstdünger zum Einsatz, kurze Transportwege reduzieren die Umweltbelastungen zusätzlich.

Jetzt geht’s los!

Ende Februar kann bereits das Vorziehen von Chili, Paradeisern und Paprikapflanzen oder Melanzani beginnen. Dafür eignet sich ein warmes, helles Fensterbrett. Hinaus dürfen die wärmeliebenden Pflanzen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen. Denn eine alte Bauernregel besagt: „Pflanze nie vor der kalten Sophie!“

Eigenes Saatgut ernten

Sortenraritäten sind samenfest, das heißt man kann von ihnen eigenes Saatgut ernten und sie im Folgejahr wieder anbauen. Der Samen sollte so lang wie möglich an der Pflanze verbleiben. Nur dann reift er gut aus und lagert die notwendigen Reservestoffe ein. Der ideale Zeitpunkt der Abnahme ist bei schönem Wetter, wenn möglich nach einer Trockenperiode.
Wo gibt’s biologisches Saatgut?

Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Pflanzen hat "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/bio-saatgut-und-jungpflanzen gelistet. Das Poster „Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett“ stellt Pflanzen vor, die sich gut fürs Fensterkisterl eignen. Es kann um € 2,40 Versandkosten bei "die umweltberatung" unter Tel. 01 803 32 32 bestellt werden. Viele Informationen zum Bepflanzen von Balkonkisterln bietet auch das Infoblatt „Blumenkisterl“, das auf www.umweltberatung.at/blk heruntergeladen werden kann.

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

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Weitere Infos: Die Umweltberatung

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