Bild: ©  Deutsche Windtechnik  / An dem Teststand simuliert das System die Umgebungssignale einer realen Windenergieanlage

Bild: © Deutsche Windtechnik / An dem Teststand simuliert das System die Umgebungssignale einer realen Windenergieanlage

Deutsche Windtechnik repariert Umrichter-Steuerungen

24.1.2016
Der Marktführer unter den herstellerunabhängigen Serviceanbietern Deutsche Windtechnik AG hat eine virtuelle Windenergieanlage entwickelt.

Bremen - Das System simuliert die Umgebung einer Windenergieanlagensteuerung und dient in erster Linie der Prüfung von Umrichter-Steuerungsteilen. Dank der Neuentwicklung kann das Unternehmen jetzt als erster herstellerunabhängiger Servicedienstleister Steuerungsteile von Umrichtern reparieren.

Mit der virtuellen Windenergieanlage prüft die Deutsche Windtechnik die Funktion der reparierten Umrichtersteuerungen und sichert die Qualität der Reparatur: An dem Teststand der Deutschen Windtechnik Steuerung GmbH in Viöl (Schleswig-Holstein) simuliert das System die Umgebungssignale einer realen Windenergieanlage. Dazu zählen neben dem Wind auch die Spannungen und Ströme des Energienetzes. Außerdem generiert die virtuelle Windenergieanlage den Pitchwinkel, die Drehzahl und die Spannungen und Ströme des Generators.

Kosten sparen, Verfügbarkeit erhöhen

„Umrichter zählen zu den Komponenten einer Windenergieanlage, die am häufigsten ausgetauscht werden“, erklärt Karl Keusgen, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik Steuerung GmbH. „Weil unsere Reparaturen deutlich schneller und kostengünstiger sind als der Einbau neuer Steuerungen, erhöhen wir mit unserer neuen Dienstleistung sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Verfügbarkeit der Windenergieanlagen.“

Die Deutsche Windtechnik AG bietet die neue Dienstleistung ab sofort weltweit für Umrichter der Anlagentypen Vestas V52, V66 und V80 an. Im kommenden Jahr soll der Service auf weitere Anlagentypen erweitert werden. „Es ist uns ein Anliegen, nicht nur elektronische Komponenten instand zu setzen, sondern auch eigene Lösungen zu entwickeln“, ergänzt Keusgen.

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