Bild: © BMW Group/ Der Elektro-LKW fährt nun durch München

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BMW Group auf Platz 1 im Global 100 Ranking von Corporate Knights zu Nachhaltigkeitsaktivitäten

22.1.2016
Für das Rating greift Corporate Knights auf zahlreiche Nachhaltigkeitsindikatoren zurück.

Davos/München. Die kanadische Marktforschungsgesellschaft Corporate Knights untersucht regelmäßig Unternehmen aus aller Welt zu ihren Nachhaltigkeitsaktivitäten. Für das Ranking 2016 wurden weltweit insgesamt 4.353 Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als zwei Milliarden US-Dollar untersucht. Die 100 erfolgreichsten Unternehmen werden in dem sogenannten „2016 Global 100 Most Sustainable Corporations in the World (Global 100) ranking“ gelistet. Von allen bewerteten Unternehmen schneidet die BMW Group am besten ab und belegt den ersten Platz.

„Nachhaltigkeit ist ein Teil unserer Identität. Wir haben sehr viel erreicht und uns weitere Ziele für die Zukunft vorgenommen. Natürlich steht das Gewinnen von Ratings und Rankings nicht im Vordergrund. Sie zeigen aber, dass unsere Aktivitäten unverändert Wirkung entfalten und wir insgesamt auf dem richtigen Weg sind.“, sagte Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG.

Für das Rating greift Corporate Knights auf zahlreiche Nachhaltigkeitsindikatoren zurück. Unter anderem werden die Ressourceneffizienz der Produktion, die Arbeitssicherheit sowie die Investitionen in Forschung und Entwicklung bewertet.

Toby Heaps, CEO von Corporate Knights, sagte „ Die BMW Group liegt in unserem Ranking aus verschiedenen Gründen auf Platz 1. Unter anderem setzt das Unternehmen Energie und Wasser hocheffizient ein und vermeidet erfolgreich das Entstehen von Abfall.“
Nachhaltiges Wirtschaften ist fest in der Unternehmensstrategie und der Kultur der BMW Group verankert. 2001 verpflichtete sich die BMW Group dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, dem UN Global Compact und der Cleaner Production Declaration. Bereits 1973 führte sie als erstes Unternehmen in der Automobilbranche einen Umweltbeauftragten ein. Heute legt das aus allen Mitgliedern des Vorstands bestehende Nachhaltigkeitsboard die strategische Ausrichtung mit verbindlichen Zielen fest.

Die BMW Group verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, in dem Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette implementiert ist. Neben der Verringerung von CO2-Emissionen sind Themen wie betrieblicher Umweltschutz, Nachhaltigkeit in der Lieferkette, Mitarbeiterorientierung und soziales Engagement Bestandteile der Strategie und werden kontinuierlich verbessert.

So konzentriert sich die BMW Group nicht allein auf Fahrzeuge wie den BMW i3 oder den BMW i8. Ein immer größeres Gewicht erhalten auch Mobilitätsdienstleistungen und moderne Carsharing-Angebote im urbanen Umfeld. Mehr als 50 Prozent des weltweit bezogenen Stroms in der BMW Group stammen aus erneuerbaren Quellen. In Leipzig setzt die BMW Group dabei auf Windkraft. Mitte 2013 wurden auf dem Werksgelände vier Windkrafträder in Betrieb genommen, die zu 100 Prozent in die Produktion des BMW i3 und BMW i8 fließen. Im amerikanischen Werk Spartanburg im Bundesstaat South Carolina nutzt die BMW Group Methangas einer benachbarten Mülldeponie zur Erzeugung von Strom und Wärme für die Produktion. Im Werk Rosslyn in Südafrika nutzt die BMW Group ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk. Das verwendete Gas stammt aus der Verwertung von Abfällen aus Rinder-und Hühnerfarmen. 2015 war die BMW Group zudem der erste Automobilhersteller in Europa, der einen 40-Tonnen-Elektro-Lkw für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen hat.

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