Bild: © njd/ www.sxc.hu

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SolarSuperState Assoc unterstützt AKW-Hinkley-Point Klage

11.1.2016
Großbritannien, Ungarn und die Slowakei könnten schon vor dem Jahr 2023 100 % nationalen erneuerbaren Strom erreichen, wenn politischer Wille vorhanden wäre

Die SolarSuperState Association teilt die Kritik an dem milliardenschweren, von der Europäischen Kommission genehmigten Einspeise-Tarif für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C und dessen möglichen negativen Auswirkungen für die Energiewende in Deutschland und Europa. Deshalb unterstützt die SolarSuperState Association symbolisch die Klage von Greenpeace Energy und 9 anderen Organisationen beim Europäischen Gerichtshof.

Ungarn und die Slowakei wollen als Streithelfer der EU-Kommission vor dem Europaeischen Gerichtshof im Klageverfahren von Greenpeace Energy beistehen. Die Investoren planen das Atomkraftwerk Hinkley Point C im Jahr 2023 in Betrieb zu nehmen. Die SolarSuperState Association glaubt, dass Großbritannien, Ungarn und die Slowakei schon vor dem Jahr 2023 100 % nationalen erneuerbaren Strom erreichen könnten, wenn der nationale politische Wille dazu jetzt schon vorhanden wäre. Im übrigen fordert die SolarSuperState Association 100 % (nationalen) erneuerbaren Strom innerhalb von 5 Jahren von allen Staaten der Erde.

Die SolarSuperState Association ist die globale Stimme für Menschen und Organisationen, die von der schnellen Marktvergrösserung für dezentrale Erneuerbare-Energie-Technologien einen Vorteil haben können. Die SolarSuperState Association beobachtet alle Staaten durch die SolarSuperState-Rangfolge, vergibt den jährlichen SolarSuperState Prize, und fordert von allen Staaten 100 % inländische erneuerbare Stromerzeugung im Vergleich zum Verbrauch innerhalb von 5 Jahren.

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