Der neue Landwirtschafts- und Umweltminister und sein Büro
17.12.2013Wir stellen den neuen Umweltminister Andrä Rupprechter und sein Büro vor: Michael Esterl als Kabinettchef, Stellvertreter sind Monika Mörth und Max Hennig, Pressesprecherin Magdalena Rauscher-Weber
Wien - Andrä Rupprechter wurde am 31.05.1961 in Brandenberg, Tirol geboren. Er gilt als Experte für landwirtschaftliche Belange und war im Agrarbereich sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene langjährig in leitenden Positionen tätig, ehe er nun das Amt des Bundesministers für Land-, Forst-, Umwelt-, und Wasserwirtschaft übernahm.
Rupprechter ist Absolvent der Universität für Bodenkultur in Wien, Studium Agrarökonomie. Er war Kabinettsmitarbeiter von den Landwirtschaftsministern Franz Fischler und Wilhelm Molterer. Dabei war er für internationale Angelegenheiten verantwortlich sowie als Experte für den Bereich Landwirtschaft ein Mitglied der Verhandlungsgruppe zum EU-Beitritt Österreichs.
1995 wurde er zum Abteilungsleiter für EU Koordination und Planung im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft (BMLF) ernannt und agierte im EU-Rat als österreichischer Sprecher im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL). Diese Position behielt er bis 2002, während der ersten Österreichischen Ratspräsidentschaft 1998 war er auch Vorsitzender des SAL.
Ab dem Jahr 1998 agierte Rupprechter als stellvertretender Sektionsleiter für Internationale und EU- Angelegenheiten des BMLF, von 2000 bis 2002 übte er diese Funktion im neu geschaffenen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) aus. Danach war er bis 2007 als Sektionschef für Landwirtschaft und Ernährung im Lebensministerium tätig.
2006 leitete Rupprechter die Österreichische nationale Delegation im Landwirtschaftsrat der EU, 2007 trat er in den Europäischen Öffentlichen Dienst ein. Seine Position als Direktor für Ländliche Entwicklung im Generalsekretariat des Rates der EU hielt er bis 2013, als er zum Direktor für Transparenz im Ratssekretariat ernannt wurde. Im Dezember 2013 wurde er zum Generalsekretär des Ausschusses der Regionen gewählt, verzichtete nun jedoch auf das Amt, um als Minister tätig zu sein.
Das Team des Ministers
Der neue Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter besetzt die Spitze seines Ministerbüros mit Dipl. Ing. Michael Esterl (36) der die Leitung des Ministerbüros übernimmt, seine Stellvertreter werden die bisherige Bereichsleiterin im Umweltbundesamt, Monika Mörth MAS (40) sowie der langjährige EU-Diplomat, Mag. Maximilian Hennig (39). Pressesprecherin wird die bisherige Journalistin Magdalena Rauscher-Weber (49).Zu den Personen:
Dipl. Ing. Michael Esterl war zuletzt drei Jahre lang Büroleiter des ÖVP Klubmanns Karlheinz Kopf. Zuvor war er vier Jahre lang Klubsekretär für Umwelt, Landwirtschaft und Konsumentenschutz. Der in Steirisch Krakau aufgewachsene Absolvent der HBLA Raumberg ist studierter Agrarökonom, ein Studium, das er mit Auszeichnung und in
Mindeststudiendauer 2003 an der Wiener Universität für Bodenkultur abschloss.
Monika Mörth MAS arbeitet seit 2003 im Umweltbundesamt, zunächst mehrere Jahre als Pressesprecherin, zuletzt als Bereichsleiterin, zuständig für Finanzen und Planung. Parallel zu ihrer Arbeit im Umweltbundesamt partizipierte Mörth an über zehn Twinning Projekten der Europäischen Union, bei denen es um die Umsetzung von EU-Umweltrecht in Beitrittskandidaten-Staaten sowie assoziierten Staaten ging. Vor ihrer Zeit im Umweltbundesamt sammelte Monika Mörth einschlägige Berufserfahrung als Kommunikationsleiterin des WWF sowie des Nationalparks Donau Auen.
Mag. Maximilian Hennig war seit 2010 Österreichs Vertreter in der sogenannten Antici-Gruppe, die in Brüssel mit der Vorbereitung der Europäischen Räte befasst ist. Zuvor war der Diplomat zwei Jahre lang Leiter des Osteureopa-Referates im österreichischen Außenministerium. Weitere Stationen des Absolventen der London School of Economics, der Central European University Budapest sowie der Diplomatischen Akademie Wien waren: Stellvertretender Abteilungsleiter im BMeiA für die EU Erweiterung sowie Sonderberater im OSZE-Menschenrechtsbüro in Warschau.
Magdalena Rauscher-Weber startete ihre journalistische Laufbahn beim Österreichischen Bauernbündler. Nach Stationen beim ORF Niederösterreich sowie beim Volksblatt war die Niederösterreicherin fast 20 Jahre lang Innenpolitik-Redakteurin beim Kurier und arbeitete zuletzt beim Wirtschaftsblatt.
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