Bild: © www.radlobby.at

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Radlobby veröffentlicht Manifest für radfreundliches Österreich

22.5.2012
Bund, Länder und Gemeinden zum Handeln aufgefordert

Wien - Die InteressensvertreterInnen der Radlobbyvereine in Österreich treten gemeinsam mit einem Grundsatzpapier an die österreichische Öffentlichkeit und das Parlament heran, um die umfassende Förderung und die besten Rahmenbedingungen für den Radverkehr einzufordern. Vorbild ist ein britisches Manifest der London Times.

Dessen heimische Weiterentwicklung umfasst zehn Punkte, die alle betroffenen politischen Handlungsfelder ansprechen: "Bund, Länder und Gemeinden sind aufgefordert, endlich das bestmögliche Umfeld für ihre radelnden BürgerInnen herzustellen!", betont der Obmann der Radlobby IG Fahrrad, Alec Hager.

Zuvorderst steht ein Bekenntnis zu einer Verkehrspolitik, die Lebensqualität und Sicherheit der gesamten Bevölkerung aller Altersstufen hebt. Die radfreundliche Novellierung der StVO, Tempo 30 im Stadtgebiet und zeitgemäße Investitionen in qualitätsvolle Radverkehrsinfrastruktur stehen im Vordergrund. Verpflichtende
Fahrrad-Verträglichkeitsprüfungen bei Straßenbauprojekten und die gesetzliche Verpflichtung zum Bau ausreichender Radabstellanlagen in Wohn- sowie Gewerbebauten setzen die Forderungsliste fort.
Unabhängige Detailuntersuchungen von Radverkehrsunfällen werden eingefordert, Wirtschaft und Verkehrsbetriebe werden zu mehr Service und Radmitnahmemöglichkeiten angehalten. Die Zehn-Punkte-Liste wird von der Forderung nach Radverkehrsbeauftragten in allen Gemeinden und einer Reform der Führerscheinausbildung zur stärken Rücksichtnahme für Radverkehr stärker berücksichtigt, abgeschlossen.

Der Vorsitzende der Radlobby ARGUS, Andrzej Fekczak, bekräftigt: "Wir setzen uns mit diesem Manifest für die nötigen Verbesserungen für Österreichs AlltagsradfahrerInnen ein!"

Gesamttext: www.argus.or.at/manifest

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