Belastungsgrenzen der Erde nicht ausreizen
10.5.2012Club of Rome warnt zu Recht - Österreich hat Aktionsplan für effiziente Nutzung von natürlichen Ressourcen - Förderprogramme bewähren sich
Wien- "Die Erde ist nur begrenzt belastbar. Das bestätigt der Club of Rome in seinem aktuell erschienenen Bericht, der vor einem unumkehrbaren Überschreiten dieser Belastungsgrenzen warnt. Wir alle müssen daher mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen verantwortungsvoller umgehen. Was Österreich betrifft, hat das Lebensministerium für diese Aufgabe heuer einen Ressourceneffizienz-Aktionsplan veröffentlicht. Er beschreibt Strategien, wie die wirtschaftliche Nutzung von natürlichen Gütern nachhaltig sichergestellt werden kann", erklärte Umweltminister Nikolaus Berlakovich zum Bericht des Club of Rome.
Für Betriebe biete Ressourceneffizienz nicht nur die Chance, die eigene Wirtschaftlichkeit zu verbessern, sondern auch die Möglichkeit, Kosten zu senken und Umweltbelastungen zu verringern, betonte der Minister. Der neue Aktionsplan konzentriert sich in diesem Sinn daher auf Verwendung und Recycling von Metallen und nichtmetallischen Rohstoffen wie Sand und Kies, auf den Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare sowie auf den nachhaltigen Umgang mit Wasser.
Beispiele für höhere Ressourceneffizienz sind etwa Strom- und Kosteneinsparungen durch Umrüstung auf LED-Beleuchtung, Wärmerückgewinnung durch Produktionsabwärme, Reduktion von Aluminiumverpackungen, Chemikalien-Leasing oder Wasseraufbereitung.
"In vielen Fällen rechnen sich Investitionen für Unternehmen erst nach einigen Jahren. Daher unterstützen wir Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz auch finanziell", unterstrich Berlakovich. Aus dem Programm "Umweltförderung im Inland" werden Investitionen und entsprechende Planungsleistungen mit bis zu 30 % gefördert.
Quelle: Lebensministerium
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