Bild: © KyoceraMITA Deutschland
v.l.n.r: Dieter Brübach (B.A.U.M. e.V.), Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut f.Meereswissenschaften IFM-GEOMAR), Dr. Hans W. Fechner (Siempelkamp GmbH) Dr. Ahmet Lokurlu (SOLITEM GROUP), Prof. Klaus Töpfer (Bundesumweltmin.a.D.)
Bild: © KyoceraMITA Deutschland

Nachhaltigkeit als Standortfaktor

8.2.2010
Experten diskutieren bei Kamingespräch mit Prof. Klaus Töpfer

Düsseldorf - Im Rahmen des KYOCERA-Kamingespräches "Nachhaltigkeit als Standortfaktor" diskutierten in Düsseldorf am 2.Februar hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Umweltschutzverbänden neue Wege und Möglichkeiten für nachhaltige Technologien. Im Zentrum des lebhaften Meinungsaustausches stand die Frage nach geeigneten Impulsen für den Standort Deutschland.

Die Runde war sich einig, dass langfristige Maßnahmen zur Nachhaltigkeit nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen. Denn gerade für ein hochindustrialisiertes Land wie Deutschland ist es sehr wichtig, wie mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen wird.

Wie die Leitplanken auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sein sollen, starker Staat oder starke Unternehmen, wurde hingegen von den unterschiedlichen Vertretern des Podiums sehr kontrovers diskutiert. Hierbei zu sehr nach dem Staat zu rufen, sei nach Auffassung von Herr Vohrer vom BVMW nicht die richtige Lösung. Vielmehr müssten die Unternehmen entsprechende Investitionen freiwillig treffen. Gerade der Mittelstand ist hier einer der Vorreiter. Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR) und Jörg Dürr-Pucher (DUH) sprachen sich hingen durchaus für konkrete Anreizsysteme des Staates aus.

Zu der von Sebastian Matthes (Wirtschaftswoche) moderierten Runde zählten u. a. Prof. Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D.), Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR), Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Hans W. Fechner (Sprecher der Geschäftsführung, Siempelkamp GmbH & Co. KG), Reinhold Schlierkamp (Geschäftsführer KYOCERA MITA Deutschland).

Das Kamingespräch war Teil des Veranstaltungsprogramms zum zweiten KYOCERA Umweltpreis. Interessierte Unternehmen haben noch bis zum 31.03.2010 die Möglichkeit, sich über www.kyocera-umweltpreis.de um die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung zu bewerben.

Noch keine Kommentare zu diesem Artikel.


Selbst einen Kommentar verfassen oekonews übernimmt keine Verantwortung und Haftung für die Kommentare.


Artikel Online geschalten von: / holler /

Artikel senden Artikel drucken