Vorarlberger Landesrat Schwärzler: Ökostromregelung noch kein Lichtblick
6.2.2010Bestehende Anlagen müssen besser abgesichert werden
Bregenz- Landesrat Erich Schwärzler ist mit den nach wochenlangen Verhandlungen nun präsentierten Einspeisetarifen fürÖkostromanlagen nur zum Teil zufrieden. Die vorgelegte Regelung sei noch kein Lichtblick, insbesondere müssen in der Energiestrategie des Bundes bestehende Anlagen für die Zukunft besser abgesichert werden, verlangt Schwärzler: "Es ist klar abzulehnen, dass Altanlagen ohne Fördervertrag mit einem Abschlag von 20 Prozent zu rechnen haben und somit kaum mehr kostendeckend betrieben werden können."
Erfreulich ist für Landesrat Schwärzler, dass für bestehende Biogas-Anlagen der Rohstoffzuschlag in der Höhe von drei Cent pro kWh fixiert wurde. Für neue Biogasanlagen sei mit 18,5 Cent bzw. 16,5 Cent pro kWh ein guter Tarif vorgesehen. Aber im Bereich der Sonnenenergie seien die Einspeisetarife nicht zufriedenstellend, zudem sei die Abwicklung zu bürokratisch, sagt Schwärzler.
Nähere Informationen zur Ökostromförderung können auf www.vorarlberg.at/energie heruntergeladen werden.
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OTS0179 2010-02-05/15:57
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