Größter ungarischer Gemeindebau nutzt österreichische Technik
18.1.2010Thermische Sanierung kombiniert mit 1500 m2 Grossflächenkollektoren
Der Wohnblock steht an einer Hauptverkehrsstraße in Budapest. Seit Fertigstellung im Jahr 1970 wecken riesige Werbeplakate am Dach des Gebäudes das Interesse an diesem Gemeindebau, der in Ungarn wegen seinen 43.500 m2 Wohnfläche „Dorfhaus“ heißt.
Die hohen Förderungen für thermische Sanierung in Ungarn ermöglichten die Renovierung alle 886 Wohneinheiten. Der größte Wohnbau Ungarns, mit einer Länge von 315 Metern und 15 Treppenhäusern, wurde isoliert, mit neuen Fenstern ausgestattet. Am Flachdach wurde mit 125 Stück Kollektoren Ungarns größtes Kollektorsystem montiert. Die 1.500 m2 TiSUN Großflächenkollektoren FA sparen Energiekosten und nutzen die kostenlose, unendlich verfügbare Sonnenenergie effizient für die Warmwassererzeugung.
Die Kollektoren richten sich nach Süden und arbeiten so am effizientesten. „Ich freue mich sehr, dass diese Großanlage in Budapest steht. "Wir zeigen dadurch auch in Ungarn, dass wir mit unseren bis zu 18m2 seriell gefertigten Großflächenkollektoren in einem Stück die Spezialisten für Großprojekte sind und schon viel Erfahrung in der Abwicklung von Großprojekten haben“, erklärt Balázs Szendrö, TiSUN Vertriebsmanager für Ungarn.
Den 3.000 Bewohnern der Anlage gefällt die umweltschonende und nachhaltige Investition in eine Solaranlage, die das Montageteam auf das Flachdach mittels Aufständerung mit 40° Neigungswinkel hob.
Der Medienrummel, den die spezialisierte Installateursfirma Ökoplanet Kft. seit Mitte Juli inszeniert, ist für die Bewohner des „Dorfhauses“ ungewohnt. Eine groß angelegte Pressekonferenz mit einem Filmteam sorgte für Gesprächsstoff.
Die Förderung betrug 4,45 Millionen Euro für die thermische Sanierung, von der Stadt Budapest und dem EU-Projekt „Panel Plusz“ bereitgestellt. 27 % der Investitionskosten trugen die Wohnungseigentümer.
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