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 Bild: © TWIKE - www.twike.ch

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Mit Nullemissionsverkehr Feinstäube reduzieren

2.4.2005
Hans Josef Fell: Infrastruktur durch City-Maut finanzieren

Zur Diskussion über die Feinstaubbelastung in Innenstädten erklärt Hans-Josef Fell, Sprecher für Forschung und Technologie, Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die GRÜNEN:

Frische Stadtluft für freie Bürger ist keine Utopie. Bereits heute können Nullemissionsfahrzeuge wie Elektroscooter Feinstäube in den belasteten Städten reduzieren. Die Technik ist da.

Mit unterstützenden Maßnahmen können Kommunen und Stadtwerke zu einer raschen Markteinführung beitragen. So zum Beispiel durch den Aufbau von Stromtankstellen in Parkhäusern oder an Laternenpfählen, durch vorrangige Ausweisung von Parkraum oder durch Vorzugsbehandlung bei der City-Maut. Diese Infrastrukturmaßnahmen könnten die Städte mit 20% des Aufkommens einer City-Maut finanzieren.

Elektrisch angetriebene Roller, Mofas und Fahrräder können in den Innenstädten vor allem Zweiräder mit Verbrennungsmotor ersetzen, die besonders viele Schadstoffe ausstoßen.

Elektroleichtmobile, die bereits zu tausenden in Deutschland auf dem Markt sind, schaffen emissionsfreie, geräuscharme und Parkplatz sparende individuelle Mobilität. Auf Grund des extrem geringen Energieverbrauchs genügen kleine Solaranlagen um den Stromverbrauch vollständig regenerativ zu erzeugen.

Hybridfahrzeuge mit Steckdosenanschluss

Hybridfahrzeuge der nächsten Generation mit Steckdosenanschluss können schon in wenigen Jahren an die Stelle der herkömmlichen PKW und Lieferwagen treten.
Vor allem mittelständische Unternehmen stehen bereit, ihre Produktionskapazitäten für Nullemmissionsfahrzeuge auszubauen. Mit der breiten Markteinführung dieser umweltfreundlichen Fahrzeuge können viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

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