© PublicDomainPictures/ pixabay.com / Pellets
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Der Österreichische Bioenergy Day

Bioenergie kann Österreich seit 27.10. bis Jahresende für 66 Tage versorgen.

Die extremen Wetterereignisse im vergangenen Sommer haben vielen Menschen deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Nutzung fossiler Energieträger so rasch wie möglich zu reduzieren. Beim Heizen ist dies deshalb so wichtig, weil hier der Anteil der Nutzung fossiler Energie besonders hoch ist und die Umstellung auf regionale Energieträger einfach ist und wirtschaftlich Sinn macht.

Österreich hat die besten Voraussetzungen um mit dem Einsatz von Bioenergie einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Es ist wichtig vor allem beim Heizen von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energie umzusteigen. Hier haben Pelletheizungen ihre großen Stärken – hoher Komfort, niedrige Betriebskosten und Brennstofflager, in dem Energie für den ganzen Winter gespeichert ist. Unser Wald wird nachhaltig bewirtschaftet und es wächst jedes Jahr deutlich mehr Holz nach, als genutzt wird. Pellets werden in Österreich an 41 Standorten übers Land verteilt Pellets produziert - sie können damit überall aus regionaler Produktion bezogen werden

Europas führende erneuerbare Energiequelle ist Bioenergie. Berechnungen des Europäischen Biomasse-Verbandes (AEBIOM) und Eurostat-Daten zeigen wie hoch der Anteil von Bioenergie in Europa ist. Rechnet man den europäischen Energieverbrauch eines Jahres auf die 365 Tage eines Kalenderjahrs um, so wäre die theoretische Reichweite aller erneuerbaren Energieträger zusammen 66 Tage. Davon leistet Bioenergie einen Beitrag von 41 Tagen. Die europäische Versorgung mit Bioenergie ist ab dem 21. November bis zum Jahresende gesichert. Österreich schneidet hier besser ab, bereits ab dem 27. Oktober, somit genau 66 Tage, kann sich Österreich mit Bioenergie selbst versorgen. Dies ist zugleich auch der Tag ab dem die EU nur mehr mit Erneuerbaren versorgt werden könnte. Pellets tragen bei dieser Berechnung in Österreich 3,5 Tage bei, Photovoltaik im Vergleich 22 Stunden. Im EU-Ranking liegt Österreich mit dem Bioenergieanteil an achter Stelle, Erster ist Schweden mit dem 21. August. Innerhalb Österreichs liegt Kärnten beim Einsatz von Bioenergie mit 117 Tagen vorne, gefolgt vom Burgenland mit 102 Tagen und Salzburg mit 95 Tagen.

Der Beitrag von Pellets im Land zum Klimaschutz
1.070.000 Tonnen (t) Pellets wurden 2016 in Österreich nachhaltig produziert. 895.000 t wurden verbraucht. Führend in Österreich bei der Produktion ist die Steiermark mit 222.000 t, gefolgt von Kärnten mit 210.000 t und Tirol mit 208.000 t. Für den Pelletverbrauch ist die Zahl der installierten Pelletheizungen maßgeblich. Hier ist Niederösterreich führend, mit einem Verbrauch von 230.000 t Pellets pro Jahr, gefolgt von Oberösterreich mit 200.000 t und der Steiermark mit 145.000 t.

‘Österreich hat die besten Voraussetzungen um mit dem Einsatz von Bioenergie einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Es ist wichtig vor allem beim Heizen von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energie umzusteigen. Hier haben Pelletheizungen ihre großen Stärken – hoher Komfort, niedrige Betriebskosten und Brennstofflager, in dem Energie für den ganzen Winter gespeichert ist. Unser Wald wird nachhaltig bewirtschaftet und es wächst jedes Jahr deutlich mehr Holz nach, als genutzt wird. Pellets werden in Österreich an 41 Standorten übers Land verteilt Pellets produziert - sie können damit überall aus regionaler Produktion bezogen werden’, stellt Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria fest. Rakos weiter ‘Die extremen Wetterereignisse im vergangenen Sommer haben vielen Menschen deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Nutzung fossiler Energieträger so rasch wie möglich zu reduzieren. Beim Heizen ist dies deshalb so wichtig, weil hier der Anteil der Nutzung fossiler Energie besonders hoch ist und die Umstellung auf regionale Energieträger einfach ist und wirtschaftlich Sinn macht.’

Die Preise für den Brennstoff Holzpellets sind seit Jahren stabil und liegen deutlich unter denen fossiler Energieträger. So liegen die Energiekosten von Erdgas aktuell fast 75% höher, die von Heizöl 49% höher als bei Pellets.


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