© Ralf Vetterle- pixabay.com
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Weiterhin hohe Subventionen für fossile Energie

C02-Ausstoss muss entsprechende Kosten haben

Im Jahr 2015 wurden weltweit, wie eine Studie des Internationalen Währungsfonds aufzeigt, mehr als fünf Billionen US-Dollar 2015 für Subventionen und Förderungen für fossile Energie ausgegeben, was gleichzeitig rund 6,5 Prozent des globalen Bruttoinlandprodukts ausmacht. Der größte Anteil davon, etwa die Hälfte, fliesst in Kohle. Auch Treibstoffe werden massiv subventioniert.

Die IMF-Autoren stellen in ihrem Bericht auch fest, dass horrende Kosten, wie die Auswirkungen des Klimawandels durch die globale Erwärmung oder Krankheiten, durch Luftverschmutzung entstehen.

Dies ist mit ein Grund, warum Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, bereits im Vorjahr gemeinsam mit anderen Vertretern des "Carbon-Pricing-Panel" forderte, die CO2-Preise, für die Emissionen von Kohlenstoffdioxid gezahlt werden müssen, zu erhöhen um 25 Prozent der weltweiten Emissionen bis 2020 damit abzudecken. Das wäre das Doppelte der aktuellen Ebene. Geplant sollte sein, 50 Prozent einer Deckung innerhalb der nächsten zehn Jahre anzupeilen.

Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim ist ähnlicher Meinung: ‘Um die Versprechungen des Pariser Klimaabkommens einzuhalten, wird der Preis für Kohlenstoff Verschmutzung entscheidend dafür sein, Emissionen zu senken und Investitionen in Innovation und saubere Technologien voranzutreiben. Die Preise für erneuerbare Energien werden schnell fallen, und ein Preis für Kohlenstoff hat das Potenzial, erneuerbare Energie sogar billiger als Brennstoffe zu machen, die unsere Luft verschmutzen.’


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