© Catalania Catalino / pixabay.com
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LAbg. Sidl: "Tschernobyl war Warnung genug um aus Atomkraft auszusteigen!"

Mögliches tschechisches Atommüllendlager ist Fortsetzung des "Tschernobyl-Gefahrenvertuschungs-Denkens"!

Morgen jährt sich einer der folgenschwersten nuklearen Unfälle zum 31. Mal - der Super-Gau im Atomkraftwerk Tschernobyl. "Dies niemals zu vergessen und die richtigen Schlüsse - nämlich den gänzlichen Ausstieg aus dieser Energieform - zu ziehen ist oberstes Gebot. Gerade in diesen Tagen an denen wieder über ein Atommüllendlager auf tschechischer Seite - an der Grenze zu Niederösterreich - spekuliert wird, erhält dieses Thema erneut beängstigende Realität. Die EU ist in Wahrheit gefordert mit all seinen Mitgliedern ein Ende der Atomkraft zu besiegeln und Maßnahmen zu ergreifen, die die Mitgliedsländer bei Forschung und Entwicklung neuer umweltverträglicher Energieformen unterstützen", so der Energiesprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Günther Sidl.

Sidl weiter: "Jeder, der 31 Jahre nach Tschernobyl bei Atommeilern und bei Endlagern von einer gefahrenfreien Nutzung spricht, betreibt wie damals in den dramatischen Tagen gegenüber der Bevölkerung ein `Tschernobyl-Gefahrenvertuschungs-Denken`".

Die Regierungen und ihre Energie- und Umweltminister seien aufgefordert neue Wege in Richtung ‚grüne Energie‘ zu denken und konsequent zu gehen. Hier werde auf Kosten unserer Nachfahren giftiges Material produziert, das die Umwelt nachhaltig schädigt und Anwohner eines großen Radius um das eigentliche Atomkraftwerk oder ein mögliches Endlager massiv gefährdet.

"Volle Kraft für die Energiewende! Niederösterreich ist gefordert sich für Initiativen und Projekte einzusetzen, die für ein Mehr an erneuerbarer Energie sorgen. NÖ muss bei Energieeffizienz und möglichen Energie-Einsparungen eine europaweite Vorzeigeregion werden. Wir müssen zeigen, dass es auch anders gehen kann! Allen die aber gerade daran denken, an die Grenze zu Niederösterreich ein Atom-Endlager zu errichten sei gesagt: Ihr habt wohl aus Tschernobyl wirklich nichts gelernt! Wir werden alle politischen und rechtlichen Mitteln ausschöpfen um dies zu verhindern!", so Sidl.



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