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NÖ Landtag spricht sich entschieden gegen Ausbau des ungarischen AKW Paks aus!

"Atomkraft ist 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl der falsche Weg"

Nach einem vehementen Protest gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Dukovany im vergangenen Herbst, hat sich der NÖ Landtag gestern im Rahmen einer aktuellen Stunde erneut parteiübergreifend und entschieden gegen Atomkraft als veraltete und nicht beherrschbare Technologie ausgesprochen. Anlass ist der geplante Bau von zwei zusätzlichen Kernkraftwerksblöcken beim ungarischen Atomkraftwerk Paks. Dieser Ausbau wurde von der EU-Kommission genehmigt und ist nur dank Milliardenkrediten aus Russland finanzierbar, die wiederum an den Einsatz russischer Technologie geknüpft sind.

"Niederösterreich wird daher auf allen Ebenen sämtliche rechtlichen und politischen Möglichkeiten gegen direkte oder indirekte Förderungen der Kernenergie ergreifen. Denn es sind unsere Bürgerinnen und Bürger, die im Katastrophenfall unmittelbar betroffen sind. 30 Jahre nach dem verheerenden Reaktorunfall von Tschernobyl ist die Erweiterung eines Atomkraftwerks die vollkommen falsche Energiepolitik. Atomkraft ist ein nicht beherrschbares Risiko und wird daher aus gutem Grund von uns strikt abgelehnt. Zudem ist Niederösterreich schon längst einen Schritt weiter und kann seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken", betonen die VP-Landtagsabgeordneten Anton Kasser und Christoph Kainz in ihren Wortmeldungen.



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