© Hans Braxmeier/ pixabay
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Kleinwasserkraft: Bestandsanlagen bleiben weiterhin gefährdet

Kleinwasserkraft Österreich begrüßt Aufstockung der Landesförderung in Oberösterreich

inz/Wien - Erfreut zeigt sich Dr. Paul Ablinger, Landessprecher von Kleinwasserkraft Österreich in Oberösterreich über die Erhöhung der Landes-Investitionsförderung für Kleinwasserkraftwerke. ‘In der aktuellen Situation in der Kleinwasserkraftbetreiberinnen u. –betreiber mit Dumpingpreisen am sogenannten Strommarkt zu kämpfen haben, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung.’ so Ablinger, der neben dem Preis die teuren ökologischen Maßnahmen als aktuelle Herausforderung sieht. ‘Wir bekennen uns selbstverständlich zu einer ökologisch verträglichen Nutzung u. einem ökologisch verträglichen Ausbau der Kleinwasserkraft. Wir können aber nicht Maßnahmen die über Jahrhunderte gesetzt wurden, in nur wenigen Jahren wieder kompensieren. Vor allem wenn die entsprechenden Mittel nicht zur Verfügung stehen.’ Die nun beabsichtigte Ausweitung des Förderkreises und die Erhöhung der Mittel sei somit vor allem für Neuanlagen eine erhebliche Verbesserung bzw. mache die Förderung Neuanlagen überhaupt erst möglich. Leider stehe die Förderung nur für Neubauten und nicht für Ökologische Maßnahmen bereits bestehender Anlagen zur Verfügung, denen würde so leider kaum geholfen. ‘Alt-Anlagen die seit vielen Jahrzehnten Ökostrom produzieren und nun Fischaufstiegshilfen errichten müssen, können nur dann eine Förderung erhalten, wenn sie auch ihre Produktion steigern. Das ist in vielen Fällen nicht möglich.’ ergänzt Kleinwasserkraft Österreich Präsident Christoph Wagner der aber vor allem auch die Bundespolitik in die Pflicht nimmt und eine rasche Novelle des Ökostromgesetzes fordert!


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