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Erster Bezirk Wiens Spitzenreiter bei den E-Pkw

Umrüstung der Firmenfuhrparks und E-Carsharing bei Wohnhausanlagen forcieren

Im 1. Bezirk fahren bereits 3,8 Prozent der im Vorjahr neuzugelassenen Pkw mit Strom. Damit ist die Innere Stadt bei den E-Pkw der Spitzenreiter in Wien, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Am zweithöchsten ist der E-Pkw Anteil in Mariahilf und Alsergrund, am niedrigsten in Meidling. Großes Potenzial für den verstärkten Einsatz von E-Pkw gibt es bei Firmenflotten und auch bei E-Carsharing in Wohnhausanlagen, betont der VCÖ.

519 E-Pkw wurden im Vorjahr in Wien neu zugelassen, um 48 Prozent mehr als im Jahr 2015. Innerhalb Wiens gibt es beim Anteil der E-Autos große Unterschiede, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Absoluter Spitzenreiter ist die Innere Stadt. Hier haben bereits 3,8 Prozent der im Vorjahr neuzugelassenen Pkw einen Elektro-Motor. Österreichweit liegt der 1. Bezirk damit an zweiter Stelle. Am höchsten war der Anteil der E-Autos bei den Neuwagen im Bezirk Waidhofen/Thaya mit 5,2 Prozent.

Innerhalb Wiens folgen Mariahilf und Alsergrund mit jeweils 1,9 Prozent an zweiter Stelle, vor Margareten (1,3 Prozent) sowie Hernals und Währing (jeweils 1,2 Prozent). Den niedrigsten Anteil an Neuwagen, die mit Strom fahren, gibt es in Meidling (0,1 Prozent) und Simmering (0,2 Prozent).

"E-Autos sind schon heute ideal als Teil des Fuhrparks sowie für Zustellfahrten in der Stadt. Das zeigt sich auch an den hohen Zulassungszahlen im 1. Bezirk, wo viele Betriebe ihren Sitz haben", stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Auch für E-Carsharing in Wohnanlagen ist das Potenzial groß, wie beispielsweise der "Mobility Point" bei einer neuen Wohnanlage des Österreichischen Siedlungswerks in der Perfektastraße in Liesing zeigt.



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