© cherylholt/pixabay
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Österreich muss Sorgenkind Verkehr schneller auf Klimakurs bringen

Klimafreundliche Mobilitätswende als Jobmotor nutzen

Wien - Bis 2030 hat Österreich laut EU-Vorgaben die CO2-Emissionen in den Bereichen wie Verkehr und Raumwärme um 36 Prozent gegenüber 2005 zu reduzieren. Der VCÖ betont, dass Österreich bei den Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr einige Gänge zulegen muss. Neben dem stärkeren Ausbau des Klimafreundlichen Mobilitätsangebot soll auch ein Zeitraum beschlossen werden, ab dem keine neuen Diesel- und Benzin-PKW verkauft werden.

Das Wachstum im Verkehr hat in den vergangenen Jahren die zum Teil teuren Klimaschutzmaßnahmen der anderen Sektoren zunichte gemacht. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für die Reduktion der vom Verkehr verursachten Emissionen. Ohne klimafreundliche Mobilitätswende sind weder die Klimaziele noch die Energiewende erreichbar, so der VCÖ. Österreich braucht ein dichteres Öffi-Netz, häufigere Bahn- und Busverbindungen, den Ausbau der Rad-Infrastruktur, eine verkehrssparende Siedlungsentwicklung und eine umfassende Ökologisierung des Steuersystems. Nach Vorbild Norwegens ist zudem ein Zielzeitraum zu beschließen , ab dem keine neuen Diesel- und Benzin-PKW verkauft werden. Großen Handlungsbedarf gibt es zudem beim Güterverkehr. Der LKW-Verkehr hat in Österreich in den vergangenen 25 Jahren besonders stark zugenommen.

"Je schneller Österreich die Klimaziele im Verkehr erreicht, umso besser für die Umwelt und auch für den Arbeitsmarkt. Wenn sich Österreich als Europas Kompetenzzentrum für klimafreundliche Mobilität positioniert, können in Österreich viele neue Jobs geschaffen werden. Denn klimafreundliche Technologien im Verkehr werden in Zukunft weltweit nachgefragt", betont VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen.



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