© Christian Houdek-Österreichische Post / Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Georg Pölzl, Generaldirektor Österreichische Post AG und Umweltminister Andrä Rupprechter
© Christian Houdek-Österreichische Post / Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Georg Pölzl, Generaldirektor Österreichische Post AG und Umweltminister Andrä Rupprechter

Die Post kommt mit 1.111 Elektro-Fahrzeugen

Die Post stockt Elektro-Flotte weiter auf - Ab Ende 2016 ist die gesamte Briefzustellung in Wien "grün"

Wien- Die Elektro-Flotte der österreichischen Post wächst weiter. Derzeit sind schon 1.111 ein- und mehrspurige E-Fahrzeuge beim größten Post- und Logistikdienstleister des Landes im Einsatz. Bis Ende des Jahres werden es insgesamt 1.300 umweltfreundliche E-Fahrzeuge sein. Das BMLFUW unterstützt die Elektrifizierung der Post-Flotte mit dem klimaaktiv mobil-Programm und dem Klimafonds.

Die Österreichische Post ist ein Vorreiter der E-Mobilität und hat bis dato 9,5 Millionen Euro in klimaneutrale und schadstofffreie Zustellung investiert. "E-Mobilität ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Klimaschutzstrategie und hilft uns, unser Ziel der weitgehenden CO2-Einsparung zu erreichen. Als österreichweit tätiges Unternehmen mit dem größten Fuhrpark des Landes können wir darüber hinaus ein aktiver Treiber der E-Mobilitäts-Entwicklung sein", freut sich Post-Generaldirektor Georg Pölzl über die Entwicklung.

Gefördert werden die Investitionen der Österreichischen Post in den E-Fuhrpark und die Photovoltaikanlagen, die den sauberen Strom für die E-Flotte erzeugen, durch das Programm "klimaaktiv mobil" vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und durch den "Klima- und Energiefonds" der Bundesregierung. Die Fördersätze entsprechen dabei 30 Prozent der Mehrinvestitionskosten bei E-Fahrzeugen sowie 40 Prozent bei Photovoltaikanlagen. "Motorisierter Verkehr ist für knapp 30% der CO2-Emissionen in Österreich verantwortlich. Die schrittweise Reduktion unsere Treibhausgas-Emissionen ist daher nur mit Einbindung klimaschonender Mobilität möglich. Mit unserem Förderprogramm klimaaktiv mobil und dem Klima- und Energiefonds unterstützen wir Betriebe und Gemeinden gezielt bei umweltfreundlichen Mobilitätsprojekten, um so unseren angestrebten Klimazielen ein Stück näher zu kommen", betont Umweltminister Andrä Rupprechter. "Ich lade andere Unternehmen ein, diesem Vorbild zu folgen. Auch die Hersteller sind eingeladen ihre E-Mobil-Angebote zu erweitern."

Mit dem Betrieb der E-Fahrzeuge ist man bei der Post generell zufrieden. "Was wir uns wünschen wäre ein breiteres Angebot im Bereich der Nutzfahrzeuge sowie konkurrenzfähige Preise", betont Pölzl. Ohne die Unterstützung des Ministeriums und des Klima- und Energiefonds wäre der Ausbau der E-Flotte ein Problem. Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, sieht die Förderung als entscheidenden Beitrag für den sukzessiven Ausbau umweltfreundlicher Antriebssysteme in Österreich: "Als eine unserer sieben Modellregionen E-Mobilität baut die Post erfolgreich die größte E-Mobilitätsflotte Österreichs auf. Durch diese Nutzung von Elektrofahrzeugen im Zustellbereich beweist sie, dass E-Mobilität in der Praxis funktioniert."

<>Grüne Zustellung in Wien

Allein in Wien sind aktuell 40 einspurige, 70 mehrspurige Elektro-Fahrzeuge im Einsatz. Bis Jahresende wird die Post noch 90 weitere E-Fahrzeuge in Betrieb nehmen. Dann wird die gesamte Zustellung von Briefen, Zeitungen und Werbematerial in der Bundeshauptstadt nur noch mit durch Ökostrom betriebene Fahrzeuge oder zu Fuß erfolgen.



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