© German Pellets
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Klima- und Energiefonds: 4,2 Mio. Euro Förderung für klimaneutrale Heizungsanlagen

Neu: Austausch von alten Holzkesseln wird mit 800 Euro gefördert

Günstig heizen mit Holz - Enorme Kostenersparnis gegenüber Öl und Gas

Privatpersonen sind auch heuer vom Klima- und Energiefonds aufgerufen, sich von ihren alten, fossilen Heizungen zu trennen und zukünftig auf klimaneutrale Heizungsanlagen zu setzen. Gefördert wird konkret der Tausch von Zentralheizungskesseln, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden und von elektrischen Nacht-oder Direktspeicheröfen. Je beantragtem Kessel werden 1.400 Euro Förderung gewährt. Pelletskaminöfen werden mit 500 Euro gefördert. Neu ist, dass auch der Tausch alter Holzkessel (mindestens 15 Jahre alt) mit 800 Euro gefördert wird. Insgesamt stehen 4,2 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung, Einreichungen von Privatpersonen sind bis 01.12.2014 möglich. Unter www.holzheizungen.klimafonds.gv.at können Interessierte ab sofort um eine Förderung ansuchen.

Dank der nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes wächst in Österreich mehr Holz nach als geerntet wird. Holz ist nicht nur ein klimaschonendes Heizmaterial, es ist zudem auch wesentlich günstiger und auch resistenter gegenüber Energiekrisen als fossile Brennstoffe. "Mit der Förderaktion für Holzheizungen bauen wir unsere Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Öl und Gas aus: Heizenergie aus regionaler Biomasse bringt Versorgungssicherheit und stärkt die heimische Wirtschaft", verdeutlicht Umweltminister Andrä Rupprechter die Effekte des Klimafonds-Förderprogramms.

Die österreichische Treibhausgasbilanz 2012 führt rund 12 Prozent der heimischen CO2-Emissionen auf die Erzeugung von Raumwärme zurück. 1990 waren es noch 18 Prozent. "34 Prozent Rückgang sind eine tolle Zahl - aber wir sehen noch deutlich Raum nach oben. Mit unserem Förderprogramm unterstützen wir heuer noch intensiver Privatpersonen, die am Umbau des Energiesystems aktiv mitarbeiten möchten", ruft Klimafonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth dazu auf, die Förderung aktiv zu nutzen. Für eine neue Holzheizung spricht auch die enorme Kostenersparnis gegenüber fossilen Heizungssystemen: "Im Vergleich zu Heizöl ist bei einem mit Pellets oder Hackgut beheiztem Haus nur mehr mit den halben Brennstoffkosten zu rechnen. Bei älteren Häusern kann die Ersparnis einige tausend Euro im Jahr betragen", sagt Höbarth.

Details zur Förderaktion

Für die Errichtung eines Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerätes bzw. eines Pelletkaminofens können zusätzliche Fördermittel der Länder und Gemeinden in Anspruch genommen werden. Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer weiteren Bundesförderung, wie z. B. eine Förderung über den Sanierungsscheck 2014, ist nicht möglich.

Der Weg zur Holzheizung: www.holzheizungen.klimafonds.gv.at

Die Einreichung für die Förderaktion Holzheizungen verläuft in einem zweistufigen Verfahren.

- Schritt 1 - Registrierung
- Schritt 2 - Antragstellung



Eine Registrierung ist laufend möglich. Der aktuelle Stand der noch zur Verfügung stehenden Fördermittel ist online unter www.holzheizungen.klimafonds.gv.at abrufbar.

Planen Sie Ihre Anlage in Ruhe mit einem professionellen Fachbetrieb.

Wenn Ihre Planungen abgeschlossen sind: Vereinbaren Sie einen fixen Installations- und Fertigstellungstermin mit Ihrem Fachbetrieb.

1) Schritt 1: einmalige Registrierung mit Ihrem baureifen Projekt. Die Fertigstellung muss nun innerhalb von zwölf Wochen, spätestens jedoch bis 01.12.2014, erfolgen.
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2) Schritt 2: maximal zwölf Wochen, jedoch spätestens bis 01.12.2014, nach Schritt 1. Der konkrete Förderantrag (inkl. der Rechnung, der Errichtungsbestätigung, des Endabrechnungsformulares und eines amtlichen Lichtbildausweises) wird nun gestellt, die Anlage muss zu diesem Zeitpunkt fertig installiert und abgerechnet sein.

Quelle: Klima- und Energiefonds



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