© Martin Litschauer
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Der Wind der Erneuerbaren bläst ab sofort stärker durch Österreich

oekostrom baut Windenergie aus und beweist damit, dass österreichweit ein Windanteil von über 30 Prozent problemlos machbar ist.

Österreichs Energieversorger setzen auf veraltete Technologien - oekostrom setzt die Segel. Während eingesessene Energieversorger die Mär verbreiten, Windkraft wäre in Österreich ein zu großes Risiko und nicht rentabel, beweist der österreichische Ökostrom-Anbieter das Gegenteil.

Dass Wind durchaus marktreif - und konkurrenzfähig - ist, zeigen die neuesten Entwicklungen: Während man sich in der EU über die Hoffnung auf 11 Prozent bis zum Jahr 2020 freut, verzeichnet die oekostrom Vertriebs GmbH bereits jetzt einen 30 prozentigen Windkraftanteil - Tendenz stark steigend. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass es sich bei der oekostrom um ein marktwirtschaftliches Unternehmen handelt, welches unabhängig von staatlichen Subventionen oder Förderungen agiert - einmal mehr sind damit die Aussagen über "teuren" oder "unrentablen" Ökostrom widerlegt.

Das Potential der Windkraft hat die oekostrom Vertriebs GmbH bereits früh erkannt. Schon jetzt verzeichnet sie den höchsten Windanteil Österreichs und nimmt nun einen weiteren Windpark mit 12 MW Leistung bzw. rund 25 GWh Erzeugung in ihr Portfolio auf - das entspricht etwa dem Energieverbrauch von 7.000 Haushalten. Damit stammen rund 30 Prozent des gesamten Stromangebots der "saubersten Bilanzgruppe Österreichs" aus Windkraftwerken. Zusätzlich ist es gelungen, sich als renommierter Anbieter auf dem europäischen Markt zu positionieren: ein nicht unerheblicher Anteil der Windenergie kann in der internationalen Ökostromszene vermarktet werden.

Tägliche Prognostizierung und Anpassung der Windmengen

Wer in seiner Freizeit gerne windsurft, segelt oder vielleicht Drachen steigen lässt weiß, wie schwierig es ist über einen längeren Zeitraum Windverhältnisse vorherzusagen. Genauso verhält es sich mit der Produktion der Windkraftanlagen. Wie beim Wetterbericht wird die Prognose genauer, je näher der entscheidende Tag rückt. Um professionell agieren zu können, entschied die oekostrom tägliche Wetterdaten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zuzukaufen. Dadurch konnte die kurzfristige Planung wesentlich verbessert werden. Das Ergebnis: erstmals wurden die Überkapazitäten aus der Windproduktion im Day-Ahead Handel - also einen Tag vor Lieferung - abgesetzt.



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